20 Jahre Volksrepublik China

Ausruf der Volksrepublick China am 1. Oktober 1949 durch Mao tse-Tung. Das Bild ist kein Bestandteil des vorliegenden Artikels des ROTEN MORGEN.

ROTER MORGEN, 3. Jg., Oktober 1969

An das Zentralkomitee der Kommunistischen Partei Chinas
An den Staatsrat der Volksrepublik ChinaLiebe Genossen!

Zum 20. Jahrestag der Gründung der Volksrepublik China senden wir Euch brüderliche Kampfesgrüße und unseren herzlichsten Glückwunsch.

Schon seit langem besteht eine feste Kampffreundschaft zwischen derdeutschen Arbeiterklasse und dem chinesischen Volk. Als die Hitler-faschisten ihre „Berater“ der reaktionären Tschiangkaischek-Bandezur Verfügung stellten, sandte das Zentralkomitee Eurer Partei imNovember 1930 einen Aufruf an die deutschen Werktätigen. Darin hieß es:

„In China zeigen die deutschen Nationalsozialisten ihr wahres Gesicht. Es gibt keine Schandtat der Kuomintang und der Imperialisten gegen die um ihr Leben kämpfenden chinesischen Arbeiter und Bauern, die nicht von den Hitleranhängern unterstützt wird
(…)
‚Deutscher Nationalsozialist‘ – das ist in China das verächtlichste Schimpfwort, denn es heißt: ein bezahlter Landsknecht im Dienste der Reaktion, im Dienste des Kampfes gegen die nationale und soziale Befreiung des chinesischen Volkes sein“.

Diesen Aufruf Eurer Partei beanwortete das Zentralkomitee der revolutionären KPD unter Ernst Thälmann mit seiner Grußbotschaft an denErsten Kongreß der Sowjetrepubliken Chinas. Die Grußbotschaft betonte:

„Die Arbeiter und Bauern Chinas sind unter der Führung der Sowjets die einzige Kraft, die imstande ist, die nationale Freiheit des chinesischen Volkes zu gewährleisten, die imperialistische Ausbeutung und Unterdrückung der Massen zu beseitigen, den blutigen Militarismus der Kuomintang unter der verräterischen Führung Tschiang Kai-scheks und der anderen Generalcliquen zu liquidieren, den kulturellen und materiellen Auf- stieg des chinesischen Volkes durch den Aufbau des sozialistischen Systems einzuleiten und zu sichern (…)

Im Kampf gegen Sowjetchina kommen Tschiang Kai-schek die Imperialisten der ganzen Welt zu Hilfe. Die deutsche Bourgeoisie liefert im Bunde mit den anderen Imperialisten Waffen zu Eurer Niederwerfung. Sie stellt Dutzende nationalsozialistischer faschistischer Offiziere als Instrukteure den Armeen der Konterrevolution, die Euch schlagen sollen.

“Gestützt auf den Marxismus, den Leninismus, die Maotsetungideen, gelang es Eurer Partei und der von ihr geführten Volksbefreiungsarmee, das konterrevolutionäre Komplott der internationalen Reaktion zu zerschlagen und die Volksepublik China zu errichten. Der 1. Oktober 1949 ist neben der Oktoberrevolution das ruhmvollste Datum der gesamten Weltgeschichte.

Aber nachdem die bewaffneten Feinde vernichtet waren, traten die unbewaffneten konterrevolutionären Elemente um den Arbeiterverräter Liu Schao-tschi hervor und versuchten die Diktatur des Proletariats zu stürzen, um ihr reaktionäres Regime zu errichten. In dieser schweren Stunde ergriff Vorsitzender Mao Tsetung persönlich die Initiative und rief Partei und Volk zur Großen Proletarischen Kulturrevolution auf. Der Triumph des chinesischen Volkes über alle revisionistischen und sozialimperialistischen Intrigen der Reaktion ist beispielhaft für die gesamte marxistisch-leninistische Weltbewegung.

Während Ihr dem Revisionismus eine Abfuhr erteiltet, versank die sklavisch dem Kurs der Sowjetrevisionisten folgende westdeutsche KPD/DKP immer tiefer im Sumpf des Verrats. So waren die deutschenRevolutionäre gezwungen – wie 1918 schon einmal – eine neue revolutionäre Partei zu gründen: die Kommunistische Partei Deutschlands/Marxisten-Leninisten, die KPD/ML.

Während sich überall auf der Welt die wahren Revolutionäre unter dem Banner der Maotsetungideen vereinigen, schließt sich die sowjetrevisionische Renegatenclique offen dem internationalenBündnissystem des US-Imperialismus an und wird sein treuester Lakai. Während die sowjetrevisionistischen Sozialimperialisten nach außen hin heuchlerisch erklären, den westdeutschen Imperialismus bekämpfen zu wollen, intensivieren sie ihr geheimes Einverständnis und ihre Verhandlungen mit der reaktionären westdeutschen Monopolbourgeoisie.

Wie 1930 die chinesischen Sowjetgebiete von den Tschiang-Banditen eingekreist wurden, versuchen heute die sowjetrevisionistischen Sozialimperialisten einen Einkreisungsring um die Volksrepublik China zu legen und scheuen selbst vor wildesten Aggressionsdrohungen nicht zurück. Als seinerzeit die Sowjetunion unter Lenin und Stalin von den imperialistischen Mächten eingekreist war, erließ Ernst Thälmann den Aufruf: Jeder Kommunist muß die Sowjetunion schützen. Heute kann es für jeden Kommunisten nur heißen:

Jeder Kommunist muß die Volksrepublik China schützen!

Nach dem Verrat der Tschiang kai-schek Bande von 1927 demonstrierten Deutschlands Arbeiter unter der Parole:

„Hände weg von China!“

Heute steht Deutschlands revolutionäre Vorhut, die KPD/ML und ihre Jugendorganisation „Rote Garde“ wieder im Kampf gegen die Reaktionäre aller Schattierungen. Und wieder lautet ihre Parole: „Hände weg von China“! Das Zentralkomitee der Kommunistischen Partei Deutschlands/Marxisten-Leninisten ruft die Arbeiterklasse und alle Werktätigen Deutschlands auf zum Kampf für die Verteidigung des Zentrums der Weltrevolution, der Volksrepublik China, zum Kampf gegen die Kriegspläne der sozialimperialistischen und imperialistischenRäuber, gegen die westdeutsche Monopolbourgeoisie, den geheimenVerbündeten der neuen Zaren im Kreml.

Nieder mit allen Feinden des chinesischen Volkes!

Nieder mit allen imperialistischen Kriegsverbrechern!

Es lebe die revolutionäre Solidarität der KPCh und der KPD/ML!

Es lebe die Volksrepublik China!

Es lebe der Führer des Weltproletariats, Genosse Mao Tsetung!

Zentralkomitee der Kommunistischen Partei Deutschlands/ Marxisten-Leninisten

 

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