Den Klassenkampf organisieren

Jassir Arafat wurde am Das berühmte Markenzeichen von Ekectrola. Das Bild ist kein Bestandteil des vorliegenden Artikels des ROTEN MORGEN.

ROTER MORGEN, 3. Jg., November 1969

Hysterische Reaktion der Bosse bei Electrola

Getreu den Richtlinien der Partei, durch die Schaffung ‚Roter Betriebsgruppen‘ verstärkt den Klassenkampf in den Betrieben zu organisieren, arbeiten die Genossen der Kölner Ortsgruppe der KPD/ML. Nachdem in Köln schon seit längerer Zeit die Betriebszeitschrift ‚Der Rote Fordarbeiter‘ erscheint, wurde durch die Herausgabe der Betriebszeitung „Unsere Stimme“ bei der Firma Electrola/Lindström neue Erfolge erzielt und Erfahrungen gesammelt. Hierzu der Bericht der Kölner Genossen:
.
Konzernleitung könnte trotz massiven Terror den Widerstand der Arbeit nicht brechen:

In der Köllner Schallplattenfirma Electrola/Lindström, die zum britischen E.M.I.-Konzern gehört, erlebten die Bosse einige schlaflose Nächte. Am 21. Oktober erschien in dieser Firma die erste Ausgabe einer Betriebszeitung unserer Partei mit Namen „Unsere Stimme“,. Der Titel lehnt an das Markenzeichen E.M.I „His Masters Voice“ (die Stimme seines Herrn). Doch „Unsere Stimme“ war nicht die Stimme der Herren, sondern eine echte Stimmt der Arbeiter und unteren Angestellten. Sie deckte schreiende Mißverstände in diesem Werk auf, wie z. B. Die unterschiedliche Entlohnung von Männern und Frauen, sie entlarvte einige Betriebsfunktionäre als faschistische Antreibertypen – kurzum, „Unsere Stimme traf ins Schwarze.

Wie aber reagierten die Kollegen, des Werkes auf ihre Betriebszeitung? Haben die von einen Ultra“linken“ als verbürgerlicht beschimpften Arbeiter eine Betriebszeitung, auf deren Tittelblatt die Köpfe von Marx, Engels, Lenin, Stalin und Mao Tsetung abgebildet sind, und aus der klar hervorging, daß eine „Rote Betriebsgruppe“ und die KPD/ML die Herausgeber waren, positiv eingeschätzt?

Zunächst etwas zur Struktur dieses Betriebes: In diesem Betrieb sind es 80 % Frauen beschäftigt, der Betriebsrat ist vollkommen der Geschäftsleitung hörig und schon so schlecht, daß er selbst bei der schlechten Gewerkschaftsbürokratie in Mißkredit steht. So hat der Betriebsratsvorsitzende einmal einen in diesem Werk beschäftigten Genossen unserer Partei gesagt, daß es keine Mißstände in diesem Werk gäbe, obwohl die offen zutage treten. Es werden in diesem Werk willkürlich, Personalverschiebungen getätigt, die mit enormen Lohneinbußen verbunden sind, ohne Befragung der Arbeiter müssen die Überstunden machen und in einigen Abteilungen werden oftmals nicht einmal die Mittagspausen oder der Feierabend eingehalten. Gewerkschaftswerbung wurde dort mit der Drohung der fristlosen Entlassung zu verhindern versucht, und von vier im Betriebsverfassungsgesetz vorgeschriebenen Betriebsversammlungen findet höchstens eine statt. Die Direktion versucht dort die Kolleginnen und Kollegen gegeneinander auszuspielen und Zwietracht zu säen, und zum Teil ist ihr das auch gelungen.

Man sollte also meinen, daß hier die denkbar ungünstigsten Voraussetzungen sind, um wirkungsvoll als Kommunist zu arbeiten. Aber weit gefehlt. Die Betriebszeitung schlug wie eine Bombe ein! Der Genosse unserer Partei, der allen als Marxist-Leninist bekannt war, und von den man sofort annahm, das er der Verfasser der Zeitung sei, konnte sich selbst überzeugen, was es für eine dankbare und großartige Aufgabe es ist, als Kommunist die Interessen der Arbeiter zu vertreten. Er konnte schon kurz nach Verteilen der Zeitung erleben, daß Kollegen ihm spontan ihren Dank ausdrückten. Hier nur einige Beispiele: Ein Elektriker: „Eure Partei ist auf Zack“, eine untere Angestellte: „Klasse, endlich mal bekommen die Herren die Meinung gesagt“, eine Arbeiterin: „Es wurde Zeit, daß so eine Zeitung in unserem Werk erscheint, damit die nicht mehr machen können, was sie wollen“, einer Schlosser: „Wann erscheint die nächste Nummer, ihr dürft nicht aufgeben und müßt morgen auch verteilen, denn viele haben noch keine Zeitung“ usw. Unsere Genossen im Werk hörten keine negative Stimme unter den Arbeitern und unteren Angestellten. Die Nachfrage nach dieser ersten Ausgabe steigerte sich so sehr, daß am Nachmittag die Zeitung, die kostenlos verteilt worden war, für DM 1,– gehandelt wurde.

Die Bosse reagierten zuerst verblüfft. Dann zogen sie alle erreichbaren Exemplare ein. Die Direktion beriet fast den ganzen Tag und am Nachmittag mußte unser Genosse zur Direktion. Dort wollte man zuerst auf die leutselig-dumme Tour von ihm wissen, ob er der Verfasser sei. Aber sie bekamen nichts heraus. Dann appellierte man an seinen Mut und an seine Ehrlichkeit und sagte, daß er doch zu seinen „Taten“ stehen solle. Alles was sie zu hören bekamen war, daß unser Genosse sagte, daß er den Inhalt für gut und richtig halte, weil alles stimme.

Am anderen Morgen mußte unser Genosse och eh er sich umgezogen hatte, zum Abteilungsleiter, und dort bekam er ein Schreiben, daß er fristlos entlassen sei. Wie ein Verbrecher wurde er im Beisein eines Meisters in den Umkleideraum geführt und mußte sofort seine Sachen packen und das Werk verlassen.

Am Mittag des selben Tages standen er und auch zwei andere Genossen am Tor und verteilten die Zeitung wieder und äußerten – einen „Offenen Brief“ an … Kolleginnen und Kollegen. Und jetzt ereignete sich etwas Unvorhergesehenes, die Kollegen Kollgen kamen in hellen Scharen zum Tor und es ereigneten sich eindrucksvolle Szenen: Eine ältere Kollegin kam mindestens fünfmal und jedesmal ca. 20 Exemplare ins Werk und verteilte sie auf den Werkshof an die Kollegen, ein älterer Kollege, den man im Werk allgemein als brummig und unnahbar ansah, kam aus der in der Nähe des Tores befindlichen Kantine. Als er unseren Genossen sah, hellte sich seine Miene auf. Freudestrahlend kam er ans Tor und nahm mehrere Exemplare ins Werk und bedankte sich bei unseren Genossen. Diese Szene, das erklärte der verteilende Genosse, unserer Partei, beschämte ihn. Er hat hier einen großen Fehler gemacht: er war der gleichen Meinung wie alle im Werk über diesen Kollegen.

Zur gleichen Zeit konnte man in der Kantine folgendes erlegen: Die Kolleginnen und Kollegen diskutierten diese Zeitung, und nach Beendigung der Mittagspause war der Werkshof noch voller Kollegen. In der Abteilung, in der die Schallplatten gepreßt werden, ruhte fast 30 Minuten die Arbeit. Die Kolleginnen diskutierten über die Zeitung und den offenen Brief. Der Meister versuchte vergeblich, die Arbeiterinnen an die Maschinen zu bringen.

Nun begann der Terror der Bosse sich zu verstärken. Alle Arbeiterinnen und Arbeiter, Die irgendwann mal freundschaftlich mit unseren Genossen gesprochen hatten, wurden unter Druck gesetzt. Man sagte ihnen, daß sie mit diesem unter einer Decke steckten, und daß sie auch solche „Kommunistenschweine“ seien; man werde aufräumen und alle Roten rausfeuern. Jeder, der bei einer Gelegenheit widersprach, wurde als Kontaktmann verdächtigt usw.
Als am anderen Morgen wieder verteilt wurde, ereigneten sich spontane Solidaritätsbekundungen: Kommentare wie „Die Kapitalisten sind Schweine“, „Laß dich nicht unterkriegen“ oder „Mach weiter so, Junge“ waren in der Überzahl. Eine ältere Kollegin kramte in der Tasche herum und suchte Bonbons heraus, die sie an die Genossen, die verteilten, ausgab und sich für die Zeitung bedankte.

Trotzdem, daß jeder als verdächtig eingestuft wurde, der sich mit den Verteilern unterhielt, kamen Kollegen aus dem Werk und sprachen mit unseren Genossen. Einige fast 10 Minuten lang. Auf die Warnung unserer Genossen hin, vorsichtig zu sein, sagten sie „Die Direktion kann mich doch doch am Arsch lecken“.

In dieser Zeitung „Unsere Stimme“ wurde zu einer Betriebsversammlung in einer Gaststätte aufgerufen. Die Bosse gaben die Parole heraus, daß jeder, der dran teilnimmt, von Spitzeln aufgeschrieben und entlassen wird, und als das nicht die erhoffte Wirkung hatte, schmierte man den Wirt der Gaststätte, der dann den Saal schloß.
Sie, denen man nachsagt, sie seien verdummt und obrigkeitshörig, zeigten hier, daß es immer noch die alte deutsche Arbeiterklasse gibt. Nur ist sie desorganisiert, ihr Klassenbewußtsein verschüttet. Uns Marxisten-Leninisten obliegt die Aufgabe, anknüpfend an ihre ökonomischen, betrieblichen Forderungen, ihr Klassenbewußtsein zu heben, sie in die Lage zu versetzen, sich bewußt zu werden, daß es notwendig ist, nicht nur den Kampf gegen einzelne Unternehmer, sondern gegen die ganze Klasse der Kapitalisten zu führen. Es ist eine dankbare, großartige Aufgabe, die zu erfüllen es sich lohnt. Aber: Trennen wir uns von dem Vorurteil, der deutsche Arbeiter sei nicht fähig, ein Klassenbewußtsein zu entwickeln. Die spontanen Streiks im Ruhrgebiet und das o. a. Beispiel sprechen eine andere Sprache.

Lob der Revolutionäre

Wenn die Unterdrückung zunimmt,
werden viele entmutigt
Aber sein Mut wächst.

Er organisiert seinen Kampf
um den Lohngroschen, um das Teewasser (!)
und um die Macht im Staat.
Er fragt das Eigentum:
Woher kommst du?
Er fragt die Ansichten:
Wem nützt ihr ?

Wo immer geschwiegen wird,
dort wird er sprechen.
Und wo Unterdrückung herrscht und von Schicksal die
Rede ist,
wird er die Namen nennen.

Wo er sich zu Tischt setzt,
Setzt sich die Unzufriedenheit zu Tisch.
Das Essen wird schlecht,
und als eng wird erkannt die Kammer.

Wohin sie ihn jagen, dorthin
geht der Aufruhr, und wo er verjagt ist,
bleibt die Unruhe doch.
.

Soweit der Bericht unser Kölner Genossen. Was können wir daraus lernen? Daß wie wir schon im letzten ROTEN MORGEN schrieben, ein ausgezeichnetes Mittel zur Agitation und Propaganda im Betrieb die Herausgabe marxistisch-leninistischer Betriebszeitungen ist. Dieses Mittel gilt es nach den gegebenen Möglichkeiten in vollem Umfang zu nutzen. Doch nur nur als Agitator und Propagandist sind solche Zeitungen wertvoll, sondern auch als Organisator von Streiks und Arbeitskämpfen.

Worauf ist bei der Herausgabe marxistisch-leninistischer Betriebszeitungen unbedingt zu achten? Daß sie ausgehen, beziehungsweise anknüpfen an betriebliche Dinge. An das, was die Kollegen tagtäglich vor Augen haben, was sie sehen, was sie kritisieren, womit sie nicht einverstanden sind. Das können verschiedene Dinge sein: Der faschistische Ton eines Vorgesetzten, Rationalisierungsmaßnahmen, fehlende Sozialeinrichtungen, Unfälle durch Vernachlässigung der Sicherheitsvorschriften, das Nichtabhalten von Betriebsversammlungen, das Versagen von Betriebsräten und Gewerkschaftsbürokraten, Unternehmergewinne, Lohnforderungen usw. Wir müssen, wie Lenin bei der Herausgabe von Flugblättern in unseren Betriebszeitungen die Drangsalierung der Arbeiter durch Fabrikherren geißeln, die Forderungen der Arbeiter veröffentlichen, erläutern, wie die Arbeiter für ihre Interessen kämpfen sollen.

Das aber setzt voraus, daß wir gut unterrichtet sind. Beim Schreiben von Betriebszeitungen müssen wir uns unbedingt mit den Genossen beraten, die in den Betrieben beschäftigt sind – oder wenn keine Genossen dort arbeiten, mit sympathisierenden und interessierten Kollegen. Ohne eine solche Beratung, ohne genaue Kenntnis der speziellen betrieblichen Dinge werden wir nichts Vernünftiges zustande bringen und keinen Erfolg bei unserer politischen Arbeit erzielen.

Was den Stil, die Sprache unserer Betriebszeitungen betrifft, sollten wir unbedingt berücksichtigen, was der Genosse Georgi Dimitroff auf dem VII. Kongreß der Kommunistischen Internationale sagte:

„Man muß es lernen, mit den Massen nicht in Bücherformeln zu sprechen, sondern in der Sprache von Kämpfern für die Sache der Massen, von Kämpfen, bei denen jedes Wort, jeder Gedanke das Denken und Fühlen der Millionen widerspiegelt.
… daß es den breiten Massen unmöglich ist, sich unsere Beschlüsse anzueignen, wenn wir es nicht lernen werden, in einer den Massen verständlichen Sprache zu sprechen. Wir verstehen es bei weitem nicht immer, schlicht, konkret, in Bildern zu reden, die den Massen naheliegen und begreiflich sind. Wir können immer noch nicht auf auswendig gelernte und abstrakte Formeln verzichten. In der Tat, seht euch unsere Flugblätter, Zeitungen, Resolutionen und Thesen an, und ihr werden sehen, daß sie oft in einer Sprache abgefaßt, so schwerfällig geschrieben sind, daß sie sogar für Funktionäre unserer Partei schwer verständlich sind, ganz zu schweigen von den einfachen Arbeitern.“

Trifft das nicht haargenau auf uns zu, besteht nicht die Gefahr, daß wir uns in unseren Resolutionen, Zeitschriften und Flugblättern für die Arbeiter unverständlich ausdrücken und somit nicht verstanden werden? Wer kennt nicht jene Genossen, die, obwohl sie es subjektiv ehrlich meinen, in Gesprächen mit Arbeitern und Lehrlingen so geschwollen daherreden, daß sich diese mit einem Achselzucken abwenden? Beachten wir unbedingt die Weisung des Genossen Dimitroff, der sagte:

„Jeder von uns muß sich folgende elementare Regel wie ein Gesetz, wie ein bolschewistische Gesetz gründlich zu eigen machen: Wenn du schreibst und spricht, so mußt du stets an den einfachen Arbeiter denken, der dich verstehen, deinem Rufe glauben und dir mit Bereitschaft folgen soll. Du mußt daran denken, für wen du schreibst und zu wem du sprichst.“

Was beim ROTEN MORGEN noch durchgehen mag, weil er sich vorwiegend an Genossen und mit unserer Partei Sympathisierende wendet, bei denen man ein marxistisches-leninistischen Grundwissen voraussetzen kann, in den Betriebszeitungen, die sich direkt an die Betriebsarbeiter wenden, ist eine solche Sprache und Schreibweise glatt unmöglich. Beste Erfahrungen haben wir mit Betriebszeitungen bisher gemacht, wenn wir die Genossen Betriebsarbeiter dazu bewegen konnten, ihre Zeitungen selbst zu schreiben und nur den den Inhalt kollektiv beraten.

Und noch etwas gilt es bei der Herausgabe zu beachten. Wie bekannt, geben auch die DKPisten Betriebszeitungen heraus. Sie zeichnen sich dadurch aus, daß sie in reinem Ökonomismus machen. Auch sie knüpfen an Forderungen der Arbeiter an, aber nicht mit dem Ziel, deren Klassenbewußtsein zu heben, sondern um für politisches Kapital daraus zu schlagen und dafür zu sorgen, daß die Arbeiter in ihren Kämpfen sich ja im Rahmen der bürgerlichen Gesetze und Spielregeln bewegen.

Wir müssen beim Schreiben unser Betriebszeitungen immer unser Ziel vor Augen haben: Die Organisierung des proletarischen Klassenkampfes mit dem Ziel, die politische Macht zu erobern, die Produktionsmittel zu vergesellschaften, den bürgerlichen Staatsapparat zu zerschlagen und an seiner Stelle die Diktatur des Proletariats zu errichten. Nicht, daß wir in diesem Sinne an jedem Artikel ein „rotes Schwänzchen“ anhängen. Diese Zielsetzung muß sich wie ein roter Faden durch unsere gesamte Agitations- Propagandaarbeit ziehen. Wichtig es es vorerst, die Arbeiter erkennen zu lehren, daß ihr tagtäglicher Kampf gegen den einzelnen Unternehmer einmünden muß in den Kampf gegen die gesamte Bourgeoisie … Und daß es dazu nötig ist, sich zu organisieren (in Roten Betriebsgruppen). Tun wir das, sagen wir die volle Wahrheit, scheuen uns nicht, die Praktiken der reaktionären Gewerkschaftsbürokratie zu entlarven, helfen wir den Arbeitern, verteidigen wir sie, kann der Erfolg nicht ausbleiben.

Der Klassengegner hat schon heute erkannt, welche Gefahr ihm vom Erscheinen marxistisch-leninistischer Betriebszeitungen droht. Während die Unternehmer die Betriebszeitungen der DKPisten im allgemeinen ungeschoren lassen, reagieren sie auf das Erscheinen unserer Zeitungen hysterisch. Brutal werden sie jeden Genossen, jeden Kollegen aus dem Betrieb, von dem sie annehmen, er sei an der Herausgabe der Zeitung beteiligt. Das heißt für uns, wachsam zu sein. Wir haben kein Interesse daran, daß unsere Genossen und die mit uns Sympathisierenden entlassen werden. Darum keine Nahmen.
.

Wachsende Ausbeutung

In den letzten zwei Jahren stiegen in der Bundesrepublik die Löhne im Durchschnitt um 4,6 % während das Produktionsergebnis pro Arbeitsstunde um 18,2 %stieg. Der Anteil der Löhne am Gesamtumsatz ging in der gleichen Zeit von 15,3 % auf 14,0 % zurück.

Seit der „Währungsreform“ im Jahre 1948 schufen die Werktätigen in der Bundesrepublik einen Zuwachs an Sachvermögen im Werte von 970 Milliarden DM. Davon gehören den Arbeitern und Angestellten, die diese Werte schufen und die 83 % der Bevölkerung ausmachen, nur Sachwerte im Beträge von etwa 165 Milliarden DM, also nur rund 17 %.

.
Als Verantwortliche (nach dem bürgerlichen Pressegesetz nötig) kann ein Genosse zeichnen, der nicht durch die Entlassung gefährdet ist. Wir können den Kollegen erklären, warum keiner aus ihrem Betrieb verantwortlich zeichnet, sie werden volles Verständnis dafür haben.

Genossen, gehen wir an die Arbeit. Vervielfältigen wir die Zahl unserer marxistisch-leninistischen Betriebszeitungen. Sammeln wir Erfahrungen, und werten wir wir sie zur Hilfe der Genossen in anderen Städten aus. Der ROTE MORGEN wird weiter über die Betriebsarbeit unserer Genossen berichten.
.

Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*