Gefängnisse und Konzentrationslager

Häftlinge bei der Arbeit, hier im Gulag Perm 36. Das Straflager wurde 1943 eröffnet und erst 1987 geschlossen. Das Bild ist kein Bestandteil des vorliegenden Artikels des ROTEN MORGEN.

ROTER MORGEN, 3. Jg., Juli/August 1969

Die sowjetische revisionistische Renegatenclique hat das Land einer blanken faschistischen Terror-herrschaft unterworfen, um die breiten Massen des sowjetischen Volkes noch stärker zu unterdrücken und auszubeuten. Sie errichtete überall zahlreiche ,,Irrenanstalten“ und Konzentrationslager, wodurch sie das Land in ein großes Gefängnis verwandelte.

Nach unvollständigen Zahlenangaben existierten in etwas über 40 Gebieten der Sowjetunion mehr als 100 Gefängnisse und Konzentrationslager. Unter anderen sind im Atlai-Gebiet acht, im Gebiet Krasnodar sechs und in der Region Witebsk sie-ben Konzentrationslager eingerichtet. Es wurde aufgedeckt, daß sich in der ukrainischen Region Dnepropetrowsk zehn Gefängnisse mit über 50000 Insassen befinden. Diese Zahl ist größer als die-jenigen unter der Zarenherrschaft. Die sowjetische Revisionisten unterhalten ferner zahlreiche Konzentrationslager für unterschiedliche Arten ,,politischer Gefangener“ in Karelien, Murmansk, den nördlichen Grenzgebieten, auf den Inseln im Nördlichen Eismeer, in den nördlichen und östlichen Teilen Sibiriens sowie im Fernen Osten. Viele Konzentrationslager für Häftlinge mit lebenslänglicher Strafe wurden im südöstlichen Teil von Yakui (Sibrien), in Nowaya Zemlya und an anderen Orten eingerichtet. Im ganzen Land gibt es mehr „Irrenanstalten“ als Gefängnisse und Konzentrationslager.

Durch Konzentrationslager, Gefängnisse und ,,Irrenanstalten“ übt die sowjetische revisionistische Renegatenclique eine faschistische Diktatur über die breiten Massen der sowjetischen Bevölkerung und über die wahren Revolutionäre aus, die sie barbarisch foltert und mißhandelt. Die Insassen der Konzentrationslager leiden unter Hunger und Kälte, im Krankheitsfalle wird ihnen eine Behandlung verweigert. Darüberhinaus müssen sie körperliche Arbeit leisten, die ihre Kräfte übersteigt. Jeder, der die geringste Unzufriedenheit oder den leisesten Widerstand erkennen läßt, wird von den Spezialagenten, die die Verhöre führen, gewöhnlich grausam durchgeprügelt. Tausende und Abertausende Revolutionärer sowjetischer Menschen sind zu Tode gefoltert worden.

Die sowjetische revisionistische Renegatenclique versucht, den Widerstand des sowjetischen Volkes durch Konzentrationslager und andere barbarische Mittel zu ersticken. Das sowjetische Volk, das eine glorreiche revolutionäre Kampftradition besitzt, kann jedoch nicht niedergehalten werden. Letzten Endes kann die Verfolgung das revolutionäre Volk nur umfassend dazu aufrütteln, sich in einem leidenschaftlichen revolutionären Kampf zu erheben. Die sowjetische Bevölkerung kämpft auf verschiedene Weise gegen die revisionistische Renegatenclique. Ihr Kampf ist gerecht und muß deshalb den Sieg davortragen.

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