Maskenball des modernen Revisionismus

Feier zum 100. Geburtstag Lenins. Bild: Lenins ankuft in St. Petersburg. Das Bild ist kein Bestandteil des vorliegenden Artikels des ROTEN MORGEN.

ROTER MORGEN, 4. Jg., Januar/Februar 1970

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„In Wirklichkeit ist die besonders schnelle und besonders widerwärtige Entwicklung des Opportunismus keineswegs eine Garantie für seinen dauernden Sieg, wie auch die schnelle Entwicklung eines bösartigen Geschwürs an einem gesunden Organismus nur das Aufbrechen des Geschwürs, die Befreiung des Organismus von diesem beschleunigen kann. Am gefährlichsten sind in dieser Hinsicht Leute, die nicht verstehen wollen, daß der Kampf gegen den Imperialismus eine hohle, verlogene Phrase ist, wenn er nicht unlöslich verknüpft ist mit dem Kampf gegen den Opportunismus.“
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Eilfertige Geschäftigkeit ergreift die toten Seelen des modernen Revisionismus bei ihrem neuerlichen Versuch, sich den Volksmassen gegenüber als Titanen des revolutionären Kampfes aufzuspielen. Diese blaßen und muffigen Gestalten bereiten eine große Maskerade vor, um die heißen Flammen des unermeßlichen Kampfgeistes der revolutionären Völker dafür zu benutzen, sich ihr eigenes fürchterlich stinkendes Giftsüppchen zu kochen.

100. Geburtstag Lenins – Briefmarke DDR. Das Bild ist kein Bestandteil des vorliegenden Artikels des ROTEN MORGEN.

Sie nehmen den 100. Geburtstag des großen Lenin zum Anlaß, sich selbst in einer großen Kampagne mit dem Attribut des Leninismus zu schmücken, nachdem sie sich in der Praxis bereits als die wütendsten Feinde des Leninismus, des revolutionären Kampfes der Völker erwiesen haben, die vor keinem Verrat und sonstigen Verbrechen zurückschrecken und die internationale kommunistische Bewegung gespalten und ihr so großen Schaden hinzugefügt haben. Das zeitweise Überhandnehmen des Opportunismus wird allerdings das Rad der Geschichte nicht anhalten geschweige denn zurückdrehen können. In der Geschichte der proletarischen Weltrevolution wird der moderne Revisionismus lediglich als eine Episode erscheinen, aus der die internationale kommunistische Bewegung gestärkt hervorgeht. In prächtigen Farben zeichnet sich diese Perspektive jetzt bereits deutlich ab. In der ganzen Welt bilden sich neue marxistisch-leninistische Parteien, die mutig die revolutionäre Arbeit zur Liquidierung des Privateigentums und damit der Ausbeutung des Menschen durch den Menschen aufnehmen. Der Marxismus ist konsequent revolutionär; er vertraut nicht auf die Kräfte, die augenblicklich stark erscheinen, tatsächlich aber schon längst angefault sind und absterben, sondern einzig und allein auf die Kräfte, mögen sie augenblicklich auch noch so schwach erscheinen, die jung und lebensfrisch aufstreben, um die Wünsche der breiten Volksmassen zu verwirklichen. So kann es keinen Zweifel darüber geben, daß die revolutionäre Bewegung mit Riesenschritten der Zerschlagung des imperialistischen Systems entgegeneilt und auf ihrem Weg alle nur erdenklichen Hindernisse wie jetzt den modernen Revisionismus aus dem Weg räumen wird.

Das Zentrum des modernen Revisionismus, die Führungsclique der KPdSU hat nun kürzlich ein Thesen-Papier „zum 100. Geburtstag Lenins“ veröffentlicht,  das ihre neueste programmatische Erklärung darstellt. Die modernen Revisionisten können allerdings den großen Lenin nicht anders feiern als der Verbrecher den Henker, denn Lenins Erbe ist eine scharfe Waffe gegen sie. Um ihrer restlosen Vernichtung zu entgehen, unternehmen sie daher  angestrengt den hoffnungslosen Versuch, Lenin als lieben Onkel darzustellen. Es würde nicht Wunder nehmen, wenn die Revisionisten ein Dokument ausgrüben, das nachweist, daß Lenin ein Nachfahre von Christus ist. So sehr aber sich die Revisionisten auch abstrampeln, es wird ihnen doch ihre Maske vom Gesicht gerissen und sie werden ihrer gerechten Strafe nicht entgehen.

In diesem Thesenpapier werden dem Leninismus diametral entgegengesetzte Ansichten geäußert, sowohl bezüglich der Politik in den sozialistischen Ländern selbst als auch bezüglich der Generallinie im antiimperialistischen Kampf.
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1. Sozialismus und Kommunismus

Der Sozialismus wird folgendermaßen definiert: „Das Wesen des Sozialismus, so lehrte Lenin, besteht im Übergang der Produktionsmittel in Volkseigentum und in der Ablösung des kapitalistischen Wirtschaftssystem durch die Produktion nach einem gemeinsamen Plan im Interesse aller Mitglieder der Gesellschaft“.

Eine solche Definition dient lediglich der Rechtfertigung der Revisionisten, die so nachweisen wollen, bei ihnen gäbe es Sozialismus. Bei dieser Definition ist der Inhalt mit der Form vertauscht. Seinem Inhalt, seinem Wesen nach ist der Sozialismus Übergangsorganisation zum Kommunismus und nichts anderes. Der Übergang der Produktionsmittel in Volkseigentum und die Produktion nach einem Plan ist die Erscheinungsform des Sozialismus, ist das Mittel zum Aufbau des Kommunismus. Die Revisionisten nun behalten die Form bei und ignorieren den eigentlichen Inhalt, machen die Form selbst zum Inhalt. Mit diesem billigen Trick versuchen sie ihre allseitige Restauration des Kapitalismus zu verdecken, was ihnen allerdings nicht gelingen kann.

Das Volkseigentum an den Produktionsmitteln ist keine juristische, sondern eine ökonomische Kategorie. Volkseigentum an Produktionsmitteln besteht nur dann, wenn über diese tatsächlich auch im Interesse des Volkes verfügt wird. In der Sowjetunion und in den anderen revisionistischen Ländern verfügen jedoch die Revisonistischen Parteien über die Produktionsmittel, da sie den Sozialismus nicht wesentlich als Übergangsorganisation zum Kommunismus betrachten und dementsprechend handeln, wie es dem Volksinteresse entspräche, sondern den Sozialismus als relativ eigenständige Gesellschaftsform ansehen, um den Kapitalismus heimlich restaurieren zu knnen. Demzufolge besteht in der Sowjetunion und in den anderen revisionistischen Ländern kein Volkseigentum an den Produktionsmitteln, sondern Privateigentum, wenn auch in anderer Form als in den klassisschen imperialistischen Ländern, was aber ganz natürlich ist, da es aus ehemaligen Volkseigentum entstanden ist.

Dem Leninismus zufolge ist die staatliche Form des Sozialismus die Diktatur des Proletariats. Die Revisionisten haben dies revidiert. „Der Staat der Diktatur des Proletariats verwandelt sich in die politische Organisation des ganzen Volkes“. Wahrscheinlich nennen sie dies eine „schöpferische Weiterentwicklung“ des Marxismus, während es in der Tat die vollkommene Abkehr von ihm bedeutet. Es gibt keine Gesellschaftsformation, die zwischen der Diktatur des Proletariats und dem Kommunismus stände und keinem von beiden zugehörig wäre; die Diktatur des Proletariats ist die Übergangsorganisation zum Kommunismus und wird daher auch erst dann absterben, wenn dieser verwirklicht ist, wenn die Gefahr einer Restauration nicht mehr gegeben ist, wenn also das Privateigentum im Weltmaßstab liquidiert worden ist, und keine Sekunde vorher. Ganz abgesehen davon, daß es natürlich so etwas wie einen „Staat des ganzen Volkes“ niemals geben kann, genaus so wenig wie eine „Partei des ganzen Volkes“, wofür die Revisionisten auch in dem Thesenpapier wieder Reklame machen. „Die Kommunistische Partei ist die Vorhut des ganzen Sowjetvolkes“. Bekanntlich ist ein Staat ein Machtmittel, mit dem die jeweils herrschende Klasse andere Klassen unterdrückt, eine Partei die politische Vertretung einer Klasse. Für den Marxismus gibt es keinen Staat und keine Partei, die außerhalb der Klassen stände und kann es auch nicht geben. Schon immer war es das Interesse aller Ausbeuterklassen und deren Lakaien, die marxistische Lehre von den Klassen, dem Klassenkampf und seinen Formen zu verwässern, um sich ein wenig länger am Leben zu erhalten. Wie in der Vergangenheit schon mehrmals werden jedoch auch diese neuerlichen „Marx-Interpreten“ entlarvt werden und schließlich dort landen, wo sie hingehören: auf dem Misthaufen der Geschichte.

Hören wir nun, wie die KPdSU sich den Aufbau des Kommunismus vorstellt. „Den Leninschen Weg gehend, sieht die KPdSU die Hauptaufgabe des Aufbaus des Kommunismus vor allem in der Errichtung seiner materiell-technischen Basis.“ Die Konsequenz daraus ist, daß sämtliche Kapitalisten wackere Kommunisten sind, denn sie leisten Hervorragendes zur Errichtung der „materiell-technischen Basis“ des Kommunismus, sie wären sogar die erfolgreichsten Kommunisten, denn bekanntlich ist die „materiell-technische Basis“ in den USA am entwickelsten in der ganzen Welt.

Müßte es nicht sogar der KPdSU eigenartig erscheinen, was sich für Konsequenzen aus ihrer Revision des Leninismus ergeben?

Tatsächlich besteht die Hauptaufgabe des Aufbaus des Kommunismus nicht in der Errichtung seiner materiell-technischen Basis, sondern seiner ökonomischen Basis, also in der Schaffung von Produktionsverhältnissen, die nicht auf dem Privateigentum beruhen und infolgedessen die Menschen endlich zum Herren ihrer eigenen Geschichte werden lassen. Um solche Produktionsverhältnisse zu errichten, ist es unbedingt notwendig, in jeder Frage der proletarischen Politik den Vorrang einzuräumen, weil das Proletariat die einzige Klasse ist, die konsequent für den Kommunismus eintritt und zu keinerlei Kompromissen neigt.

Was die Revisionisten „materiell-technische Basis“ nennen, wird im Marxismus gewöhnlich als Produktivkräfte bezeichnet. In welchem Zusammenhang stehen nun die gesellschaftlichen Produktivkräfte mit dem Aufbau des Kommunismus? Die Revisionisten berufen sich immer darauf, daß die materielle Ursache für die sozialistische Revolution die Unfähigkeit des Kapitalismus darstellt, die Produktivkräfte maximal weiter zu entwickeln und betonen, daß der Erfolg des Sozialismus oder Kommunismus sich hauptsächlich daran beweist, ob er in der Lage ist, die Produktivkräfte rascher zu entwickeln als der Kapitalismus. Aus diesem korrekten Sachverhalt ziehen sie jedoch vollkommen falsche Schlußfolgerungen, die Tautologien darstellen. Sie sagen: der Kommunismus wird nur dann erfolgreich sein, wenn er die Produktivkräfte möglichst rasch entwickelt, also entwickeln wir die Produktivkräfte möglichst rasch. An dieser Tautologie sieht man, wie tief die Revisionisten gesunken sind. Anstatt zu sagen, wie der Sozialismus und Kommunismus die Produktivkräfte steigert, beschränkt er sich auf die Plattheit festzustellen, er müsse sie steigern. Nun konnten aber die Produktivkräfte im Kapitalismus gerade deshalb nicht weiter gesteigert werden, weil sie in Widerspruch zu den Produktionsverhältnissen gerieten. Aus dieser Tatsache wird vollkommen klar, daß es eben gerade die Produktionsverhältnisse sind, die umgestaltet werden müssen, bis das Privateigentum restlos beseitigt ist, um die Produktivkräfte überhaupt maximal und krisenfrei weiterentwickeln zu können.

Welche soziale Herkunft dieser ganze revisionistische Ramsch hat, wird aus dem Thesenpapier selbst klar. „Ein charakteristisches Merkmal unserer Zeit ist die immer stärkere Umwandlung der Wissenschaft in eine unmittelbare Produktivkraft der Gesellschaft.“ „Die Wissenschaft und Technik ist in der heutigen Welt zum wichtigsten Feld für den Wettbewerb der beiden entgegengesetzten sozialökonomischen Systeme geworden.“

Zunächst einmal muß klargestellt werden, daß es eine unmittelbare Produktivkraft außer der menschlichen Arbeitskraft nicht gibt, sie ist der einzige aktive Teil der gesellschaftlichen Produktivkräfte.

Die Tatsache, daß hier eine Revision des Marxismus vorgenommen wurde, zeigt deutlich, wessen Interessen der Revisionismus vertritt; die der kleinbürgerlichen Intellektuellen und bürgerlichen Spezialisten, die sich von den Massen losgelöst Privilegien zuschanzen, vollkommen entarten und zur neuen Bourgeoisie heranwachsen. Die Erkenntnis dieser sozialen Basis des Revisionismus läßt die große proletarische Kulturrevolution in China,unter der persönlichen

 Leitung des hervorragenden Marxisten Mao Tse-tung erfolgreich durchgeführt wurde, in noch stärkerem Glanz erstrahlen, da sie gewährleistet, daß das Proletariat auch im ideologischen Bereich die Führung innehat und sich Intellektuelle heranbildet, die ihm vollkommen ergeben sind und ihm dienen, ohne Mühe noch Tod zu fürchten.
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2. Antiimperialistischer Kampf

Wie nicht anders zu erwarten war, weichen die Revisonisten auch in ihren Ansichten über antiimperialistischen Kampf völlig vom Leninismus ab. So heißt es im Thesenpapier: „Die Erkenntnis echter Klasseninteressen, der Interessen des Kampfes gegen den Imperialismus, für die Grundrechte der Massen, für Demokratie und Frieden dringt jedoch auch immer mehr in die Sozialdemokratie ein. In den sozialdemokratischen Massen wächst der Drang zur Wiederherstellung der Einheitsfront der Werktätigen.“

Von welcher Sozialdemokratie ist denn hier die Rede? Von der imperialistischen Partei, die in England das Kapital verwaltet oder von denjenigen, die in Westdeutschland das gleiche tut oder von welcher? Wo gibt es außer in den Wunschträumen der Revisionisten denn eine sozialdemokratische Partei, die beabsichtigt, einen Kampf gegen den Imperialismus zu führen? Die tatsächliche Entwicklung geht dahin, daß sich die „sozialdemokratischen“ Parteien vollständig ihrer sozialistische Maske entledigen und ihr wahres Gesicht als Interessenvertreter des Imperialismus unverhüllt zeigen. Außerdem bleibt vollkommen uneinsichtig, warum die „sozialdemokratischen Arbeiter“  zu einer Einheitsront mit den Kommunisten drängen sollten anstatt einfach diesen zu folgen. In der Tat gibt es die alte Sozialdemokratie nicht mehr. An ihre Stelle sind die modernen revisionistischen Parteien getreten. Sie sind weit über den Verrat des Renegaten Kautsky hinausgegangen, den Lenin folgendermaßen beschreibt: „Kautsky wendet sich gegen die Verstärkung der politischen Reaktion durch den Imperialismus, läßt aber die besonders akut gewordene Frage, daß in der Epoche des Imperialismus eine Einheit mit den Opportunisten unmöglich ist, im dunkeln.“ (Imperialismus) Die modernen Revisionisten lassen diese Frage nicht nur im dunkeln, sondern scheuen sich nicht, wie wir oben gesehen haben, offen zur Einheit mit der Sozialdemokratie aufzurufen, die heute nicht einmal mehr als opportunistisch, sondern als offen imperialistisch bezeichnet werden muß. Diie Einheit der Arbeiterklasse, von der die Revisionisten so viel reden, kann nur dadurch erreicht werden, daß die Arbeiterklasse dem Einfluß jeglicher Opportunisten entzogen wird und der marxistisch-leninistischen Partei folgt.

Den Revisionisten reicht es jedoch noch nicht, die Einheit mit der Sozialdemokratie, die sie als Arbeiterpartei ansieht, anzustreben. „Dem heutigen Kapitalismus wohnt ein zunehmender Antagonismus zwischen der Monopolbourgeoisie und den städtischen Mittelschichten, die die revolutionäre Arbeiterklasse immer aktiver unterstützen,  inne.“

Diese Behauptung ist theoretisch unrichtig und hat mit dem Leninismus nichts gemein. Als Lenin daran ging, den Imperialismus zu analysieren, hat er das genaue Gegenteil festgestellt. Er hat wissenschaftlich analysiert, daß sich im imperialistischen Stadium des Kapitalismus die soziale Basis der Verteidiger des Imperialismus erweitert und demzufolge die soziale Basis seiner konsequenten Gegner einengt. Lenin sagte, daß es nicht damit genug ist, daß im Imperialismus alle besitzenden Klassen geschlossen auf die Seite des Imperialismus übergehen. „Die imperialistische Ideologie dringt auch in  die Arbeiterklasse ein.“ (Imperialismus) Nur im konsequenten Kampf gegen alle Beschöniger des Imperialismus könne dieser besiegt werden und keinesfalls durch Einheit mit diesen.

Die Tatsache der restlosen Trennung der Revisionisten vom Leninismus in dieser Frage bestätigt nur wieder einmal, wessen Interessen zum Ausdruck gebracht werden. Bezeichnenderweise wird unter den „städtischen Mittelschichten“ besonders die „fortschrittliche Intelligenz“ hervorgehoben, deren Mitglieder sich angeblich „in ihren Interessen und in ihrer Stellung der Arbeiterklasse nähern.“ Es liegt klar auf der Hand, daß die soziale Basis des modernen Revisionismus sich aus der durch koloniale Extraprofite bestochenen Arbeiteraristokratie, den städtischen Mittelschichten, darunter der „fortschrittlichen Intelligenz“ zusammensetzt. Bestenfalls kann man die modernen revisionistischen Parteien als bürgerliche Arbeiterparteien bezeichnen.

So kann es keinen Zweifel darüber geben, wie wir uns gegenüer ihrem Vorschlag bezüglich eines gemeinsamen antiimperialistischen Kampfes verhalten. Im Thesenpapier wird gesagt: „Den Umtrieben des Imperialismus und der Spalter begegnen die Kommunisten verschiedener Länder dadurch, daß sie sich in ihren politischen und theoretischen Positionen annähern und ihre Reihen enger schließen. Das beste Mittel zur Überwindung der Meinungsverschiedenheiten in der internationalen kommunistischen Bewegung ist der praktische Kampf für die gemeinsamen Ziele. Die Einheit ist keine Deklaration, keine Phrase, sie wird in gemeinsamen Aktionen und im Kampf errungen.“ Wir antworten mit den  Worten Lenins aus seinem Artikel „Der Imperialismus und die Spaltung des Sozialismus“:

„Tatsache ist, daß ‚bürgerliche Arbeiterparteien‘ als politische Erscheinung schon in allen fortgeschrittenen kapitalistischen Ländern entstanden sind, daß ohne entschiedenen, schonungslosen Kampf auf der ganzen Linie gegen diese Parteien – oder auch Gruppen, Richtungen usw. – weder von einem Kampf gegen den Imperialismus noch von Marxismus, noch von einer sozialistischen Arbeiterbewegung die Rede sein kann.“ Im Gegenteil, je näher wir dieser Revolution sein werden, je machtvoller sie entbrennen wird, je schroffer und heftiger die Übergänge und Sprünge im Prozeß der Revolution sein werden, eine um so größere Rolle wird in der Arbeiterbewegung der Kampf des revolutionären Stroms,  des Stroms der Massen gegen den opportunistischen, den kleinbürgerlichen Strom spielen.“ Wir werden „den Massen die Unvermeidlichkkeit und Notwendigkeit des Bruchs mit dem Opportunismus klarmachen, sie durch schonungslosen Kampf gegen den Opportunismus zur Revolution erziehen, . . .  – das ist die einzig marxistische Linie in der Arbeiterbewegung der ganzen Welt.“

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