Es lebe der Stalinismus

Josef Wissarionowitsch Stalin 1878 bis 1953. Das Bild ist kein Bestandteil des vorliegenden Artikels des ROTEN MORGEN.

ROTER MORGEN, 4. Jg., Januar/Februar 1970

Josef  Wissarionowitsch Stalins Name ist unbestreitbar mit den großen Erfolgen der sozialistischen Bewegung verbunden. Er war ein der Idee des Kommunismus bedingungslos ergebener Revolutionär, ein Bolschewik der ersten Stunde, der für die Gründung und die Stärkung der Bolschewistischen Partei in der Sowjetunion, für die Vorbereitung und Festigung des ersten sozialistischen Staates seine ganze Kraft einsetzte und den Marxismus-Leninismus schöpferisch weiterentwickelte. Durch seine Initiative und unter seiner Führung wurden die wichtigsten Entscheidungen im Lande getroffen. Unter den Bedingungen der vollständigen imperialistischen Einkreisung führte er das Sowjetvolk in Richtung des Aufbaus des Sozialismus und des Kommunismus in einem Lande. Er kämpfte auf der Grundlage des Marxismus-Leninismus und des proletarischen Internationalismus für die Festigung der Einheit der kommunistischen Weltbewegung und entwickelte die leninsche Doktrin über die Partei neuen Typs weiter. Er konkretisierte die Probleme des Aufbaus des Sozialismus in der Sowjetunion, zeigte die Wege und Methoden für die sozialistische Industrialisierung, die Kollektivierung der Landwirtschaft, die Liquidierung der Kulaken als  Klasse und löste die nationale und koloniale Frage in  der Periode der sozialistischen Revolution. Er festigte die Partei der Proletarier und ihre führende Rolle im gesamten Leben des Volkes durch das Bündnis der Arbeiterklasse mit der Bauernschaft, durch die Freundschaft der Sowjetvölker und die Verbundenheit der Volksmassen mit der Partei und dem Staat.

Während das Sowjetvolk unter Führung  Stalins den Sozialismus aufbaute und die sozialistischen Produktionsbeziehungen vervollkommnete, trug Stalin einen unerbittlichen Kampf gegen die aggressive Kriegspolitik des Imperialismus aus, indem er die Widersprüche im imperialistischen Lager ausnutzte, um den Imperialismus zu schwächen und auf diese Weise den Sozialismus zu festigen. Auf der Grundlage der Imperialismusanalysen Lenins zog Stalin wichtige Schlußfolgerungen für den Kampf um den Frieden, die friedliche Koexistenz, die revolutionären und nationalen Befreiungsbewegungen. Er analysierte, daß der Imperialismus weiterhin die Ursache von Aggressionskriegen, der geschworene Feind des Friedens, der nationalen Sicherheit, der Freiheit und der Unabhängigkeit der Völker ist. Er führte aus: „In seiner imperialistischen Phase ist der Kapitalismus ein System, für das der Krieg die legale Methode zur Lösung irrationaler Widersprüche ist. Wenn man glaubt, daß das Weltkapital ruhig zusieht, wie das sozialistische Land den Kommunismus aufbaut und sich gegenüber deren internationalistischer Politik passiv verhalten wird, wechselt man in das Lager des Liberalismus über. Die USA sähen es gern, wenn wir auf die Politik der Unterstützung der Befreiungsbewegungen der Arbeiterklasse der anderen Länder grundsätzlich verzichten. Wenn wir in diesem Punkt nachgäben, würde sich alles zum Besten wenden. – Die Erziehung der werktätigen Massen, der beherrschten und unterdrückten Nationen im Geiste des proletarischen Internationalismus ist aber nur durch den Kampf für den Sturz des Imperialismus möglich.“

Das größte Verdienst gebührt Stalin und der ruhmmreichen Roten Armee für die Zerschlagung des Hitlerfaschismus. Das deutsche Volk gedenkt mit großer Dankbarkeit dieser Tatsache.

Die Erfolge des russischen Proletariats wären nicht ohne die Hilfe der anderen Völker, Parteien und Staaten denkbar gewesen. Das bedeutet, daß der Beistand zwischen den sozialistischen Staaten stets gegenseitigen Charakter hat. Stalin unterstrich in seinem Werk „Ökonomische Fragen des Sozialismus in der UdSSR“: „Die Grundlagen der gegenseitigen Zusammenarbeit ist der aufrichtige Wunsch, einander zu helfen und eine gemeinsame ökonomische Entwicklung zu erzielen.“

In seiner Rede auf dem XIX. Parteitag der KPdSU sagte er, daß die Interessen der Partei der Bolschewiki mit den Interessen der friedliebenden Völker übereinstimmen. Er bezeichnete alle kommunistischen Parteien als selbständige und gleichberechtigte Parteien und betonte, daß deren Bemühungen sich auf den proletarischen Internationalismus und den gegenseitigen Beistand stützen. In der Rede vom 7. April 1948 nahm er dazu Stellung: „Jede Nation, ob groß oder klein, hat ihren spezifischen Charakter, ihre qualitativen Eigenschaften, die nur sie und keine anderen Nationen aufweisen, alle kleineren und größeren Nationen sind untereinander gleich gestellt, jede Nation ist jeder anderen gleichberechtigt.“

Solange Stalin am Leben war, wurde diese Richtschnur für die Beziehungen zwischen den kommunistischen Parteien und den sozialistischen Ländern genau eingehalten.

Stalins Name war ebenfalls eng mit dem Kampf der KPdSU gegen die oppositionellen Strömungen, wie den Trotzkismus, den Bucharinismus und den Sinowjewismus verbunden. Die Oppositionellen glaubten weder an den Sozialismus überhaupt, noch an das Tempo seiner Verwirklichung in der Sowjetunion und bestritten die führende Rolle der Partei während der Diktatur des Proletariats, beabsichtigten die Partei von den Massen abzukapseln und die Diktatur des Proletariats durch die Diktatur einer bürgerlichen Partei zu ersetzen, in der sie die Führung an sich reißen wollten. Stalin zerschmetterte diese Kräfte ideologisch vollkommen. In diesem Zusammenhang richteten sich Stalins Angriffe gegen den Einfluß der bürgerlichen Ideologie und Kultur, indem er sich als Voraussetzung für die Geschlossenheit der Reihen der Partei für die Entwicklung und Festigung der sozialistischen Ideologie und Kultur, die proletarische Parteilichkeit in allen Sphären des geistigen Lebens und der kommunistischen Erziehung der Werktätigen einsetzte.

Von ausschlaggebender Rolle, sowohlzu Lenins Zeiten, als auch nach dessenTode, war Stalins Einfluß in der Komintern. Er half den Sektionen der Komintern, den kommunistischen Parteien bei der Ausarbeitung der Strategie und Taktik des Kampfes des Proletariats gegen die Bourgeoisie mit seinen Reden und Ratschlägen. Hier warnte er besonders eindringlich vor der Gefahr der Entstehung rechter Abweichungen in den Parteien, die soeben den sozialistischen Weg beschritten hatten. Er brandmarkte den Verrat der opportunistischen Führer in den Reihen der Arbeiterklasse, die sich der Bourgeoisie verkauften und sich die imperialistisch verlogene pazifistische Phraseologie zu eigen gemacht hatten, die Arbeiterklasse täuschten und deren Kampf gegen die Kriegsvorbereitungen des Imperialismus lähmten. Stalin sagt: „Unsere Aufgabe ist es, diese Führer der Arbeiterbewegung, die die Arbeiter mit pazifistischen Lügen einschläfern, die angesichts der Kriegsvorbereitungen von seiten der Bourgeoisie nichts sehen und nichts hören wollen und dadurch verursachen, daß der Krieg die Arbeiter überrumpelt, an die Wand zu drücken.“ Von prinzipienfesten marxistisch-leninistischen Positionen aus wies Stalin auf die große Gefahr hin, die für die kommunistische Bewegung die Erscheinungsform des nach dem 2. Weltkrieg entstandenen titoistischen Revisionismus bildete. Daß Stalin diese konterrevolutionäre Strömung in Jugoslawien schon im Keime aufdeckte und die marxistisch-leninistischen Parteien vor dieser ideologischen Abweichung   warnte und aufrief, den Kampf theoretisch und praktisch gegen den Revisionismus aufzunehmen, war von großer Bedeutung für die Orientierung aller marxistisch-leninistischen Parteien.

Die opportunistischen Absichten, gegen die Stalin kämpfte, entwickelten sich nach dem XX. Parteitag der KPdSU zu einer internationalen Strömung, die die führende Rolle der Partei als dogmatisch begreift und die von Lenin und Stalin gegründete Partei mit der Theorie der „Partei des ganzen Volkes“ liquidiert.

Nikita Chruschtschow glaube opportunistisch, mit der Kritik an Stalin den Weg des geringsten Widerstandes einzuschlagen und damit seine Machtposition zu stärken. Unter dem Vorwand des  „Kampfes gegen den Personenkult“ griff er den Marxismus-Leninismus und das Werk der Partei der Bolschewiki an und wertete die Opportunisten, Nationalisten und Trotzkisten als „Opfer des Stalinismus“ zu Märtyrern auf.

Unter dem Leitsatz des „Kampfes gegen den Personenkult“ und der „demokratischen Zirkulation“ wurden von den Chruschtschowrevisionisten ebenfalls die Reihen der revolutionären Kader in der KPdSU dezimiert. Die Mitglieder des ZK wurden in der Zeit vom IXX. Parteitag im Jahre 1952 bis zum XXII. Parteitag 1961 fast vollständig ausgetauscht. Eine noch umfangreichere „Säuberung“ wurde in den unteren Parteiorganen durchgeführt. Allein im Jahre 1963 wurden über 50 %  der Mitglieder der Bezirkskommissionen der Partei in den Sowjetrepubliken von ihren Posten enthoben.

Auf internationaler Ebene war man wieder bereit, sich mit den Sozialdemokraten, diesen ewigen Arbeiterverrätern zu vereinen, um den „gemeinsamen Kampf für den Sozialismus aufzunehmen“. Die Liquidation der proletarischen marxistisch-leninistischen Partei wurde von den Sowjetrevisionisten weiter durchgeführt, indem sie die Zerschlagung der bürgerlichen Staatsmaschine als unerläßliche Voraussetzung zur Errichtung der Diktatur des Proletariats in den kapitalistischen Ländern ablehnten, die Diktatur dess Proletariats in der Sowjetunion als eine überholte Phase bezeichneten, und schließlich die KPdSU zur „Partei des ganzen Volkes“ und den Sowjetstaat als einen  „Staat des ganzen Volkes“ proklamierten.

Die Revisionisten behaupten, daß durch den Zusammenhang zwischen der Diktatur des Proletariats und dem „Staat des ganzen Volkes“ die Erhaltung der führenden Rolle der Arbeiterklasse gewährleistet ist. Da es aber keine Partei ohne Klasse, keine Partei, die über den Klassen schwebt, geben kann und in der Sowjetunion die proletarische Partei als Vertreterin des Proletariats de facto abgeschafft wurde, kann die Arbeiterklasse auch die führende Rolle nicht mehr innehaben, weil eben der sozialistische Staat und die Kommunistische Partei ihren proletarischen Klassencharakter verloren haben und der „Staat des ganzen Volkes“ und die „Partei des ganzen Volkes“ ein faschistischer Staat und eine faschistische Partei sind. Während Stalin nie vom „friedlichen Übergang zum Sozialismus“ durch das Ergebnis allgemeiner Wahlen sprach, bemühen sich die modernen Revisionisten, ihre absurden antimarxistischen Thesen in die Praxis umzusetzen.

Die Arbeiterklasse in der Sowjetunion ist schon seit langem nicht mehr an der Macht. Sie ist heute eine unterdrückte und ausgebeutete Klasse. Sie wurde von einer leitenden Kraft zu einer einfachen Produktivkraft, ihre politische Macht ist zum ökonomischen Anhängsel degradiert worden.

In der sowjetischen Landwirtschaft und in der der anderen revisionistischen Länder schreitet heute die Aufspaltung der Dorfklassen weiter voran und die neue Kulakenklasse beutet die Arbeit der immer mehr verarmenden Dorfbevölkerung aus.

Dieses Wiedererstehen der Dorfbourgeoisie trug wesentlich zur Liquidation der Sowjetmacht, zur Schaffung einer bürgerlichen Regierung bei. Die Revisionisten erklärten die stalinschen Methoden der Entwicklung und Leitung der sozialistischen Wirtschaft in allen Bereichen, besonders aber in der Landwirtschaft für verfehlt, sie verwarfen seine Anweisungen zur weiteren Entwicklung der sozialistischen Produktionsbeziehungen in der Periode des Sozialismus und führten Reformen durch, die den Zweck verfolgten, die sozialistische Wirtschaftsordnung den unkontrollierten Wirtschaftsgesetzen des Kapitalismus zu unterwerfen. Der materielle Anreiz, die Dezentralisierung in den lebenswichtigsten Bereichen der Wirtschaftsleitung, die Förderung zur Bildung von Privateigentum, die Transformation des sozialistischen Eigentums zum Zwecke der Ausbeutung der Werktätigen, die Sicherung großer Gewinne für die leitende Schicht des bürokratischen Bürgertums, die Zulassung ausländischer Kapitalinvestitionen im großen Stil, die Produktionsanarchie, die Unternehmerkonkurrenz, der schwarze Markt, Spekulationen und Bestechungsaffären sind Merkmale der völligen Degenerierung in der Sowjetunion.

Auf dem Gebiet der Kultur öffneten die Revisionisten der dekadenten westlichen bürgerlichen Literatur und Kunst Türen und Tore und verbreiteten den westlichen „Lebensstil“. Das Prinzip der proletarischen Parteilichkeit wurde systematisch abgebaut und unter der Losung der „Liberalisierung“ und der „schöpferischen Gedankenfreiheit“ die antisozialistischen Strömungen auf dem Gebiet der Literatur und Kunst gefördert. Der Egoismus und Individualismus, das Rennen nach dem großen Geld, das Strebertum, die Bürokratie, die Technokratie und der Intellektualismus entfalteten sich immer mehr. Die Gier nach feudalen Villen, großen Personenwagen und Mätressen, der bürgerliche Pazifismus und die falsche Humanität wurden zur neuen Ideologie in der Sowjetunion.

Wie alle Prinzipien des Marxismus-Leninismus wurden die Normen der Gleichberechtigung zwischen den sozialistischen Staaten von den Sowjetrevisionisten mit Füßen getreten. Die Ausrichtung ihrer konterrevolutionären Politik in dieser Frage ist in den Beschlüssen des XX. und XXIII. Parteitags der KPdSU und im neuen Programm der Partei verankert. Das unter Stalin angewandte marxistisch-leninistische Prinzip des gegenseitigen Beistands und der gegenseitigen Unterstützung wandelte sich in den sowjetischen Großmachtchauvinismus um. Die Sowjetunion betreibt heute den sozialistischen Ländern gegenüber eine Politik der Ungleichheit, der Abhängigkeit und des Diktats. Dort , wo die Vasallen der Sowjetunion, die revisionistischen Quislinge, am Ruder sind, existiert weder Freiheit, noch Demokratie, noch Sozialismus. Das Gesetz wird mit Hilfe der Bajonette und Panzer der Divisionen Gretschkows und Jakobowskis gemacht, die Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten wurde durch die brutale bewaffnete Intervention ersetzt. Der Warschauer Vertrag wurde zu einer Waffe  der Aggression gegenüber den Mitgliedsstaaten selbst. Die „sozialistische Gemeinschaft“ gleicht heute einem Völkergefängnis, einem Konzentrationslager und die Kreml-Clique hat vor aller Welt bewiesen, daß sie selbst vor Nazimethoden nicht mehr zurückschreckt, um die Völkerfreiheit zu vernichten. Hinzu kam, daß in ehemaligen sozialistischen Ländern die Parteien der Arbeiterklasse in Parteien des neuen Bürgertums zur vollständigen Restauration des Kapitalismus degeneriert sind

Der konterrevolutionäre Kurs der Revisionisten hat auch die Verbreitung verschiedenster antimarxistischer, revisionistischer Auffassungen in anderen Ländern zur Folge. Das geht bis zum offenen Paktieren mit den Sozialdemokraten. Ihre Fetischierung der „Einheitsfront der Arbeiterklasse“ mit den Sozialdemokraten hat sie selbst auf deren Positionen übergehen lassen. Die kommunistischen Parteien in den kapitalistischen Ländern sind zur neuen Variante der Sozialdemokratie geworden. Sie lehnen die Revolution ab, arbeiten eng mit dem Bürgertum zusammen und sichern die kapitalistische Ordnung.

Auf dem Gebiet der internationalen Politik beseitigten die sowjetischen Sozialimperialisten die stalinsche Außenpolitik, die Linie des konsequenten Kampfes gegen den Imperialismus und der nachdrücklichen internationalistischen Unterstützung und deklarierten die friedliche Koexistenz zur Generallinie, bezeichneten sie als „wertvollen Beitrag zur schöpferischen Entwicklung des Marxismus-Leninismus, als Beginn einer neuen Epoche in den internationalen Beziehungen“. Sie veränderten vollkommen das Verhältnis der Sowjetunion zum Imperialismus, um ihrer konterrevolutionären Politik der Zusammenarbeit mit dem Imperialismus den Weg zu bahnen. Die Kollaboration der modernen Revisionisten mit dem amerikanischen Imperialismus, die Unterzeichnung des Atomsperrvertrages, die Sabotage des revolutionären Kampfes des vietnamesischen Volkes und der arabischen Völker gegen die amerikanischen und israelischen Aggressoren sind Glieder einer Kette in der konterrevolutionären Allianz mit dem amerikanischen Imperialismus. Der vollständige Übergang zu den Methoden der faschistischen Militärdiktatur und der Versuch der gleichzeitigen Vertuschung dieses Faschismus mit „sozialistischen“ und „revolutionären“ Phrasen sind symptomatisch. In dieser Weise gingen auch die Nazis vor.

Die Partei der Arbeit Albaniens und die Kommunistische Partei Chinas waren die ersten, die in der internationalen Arena zur Verteidigung des Marxismus-Leninismus und des Werkes J.W. Stalins auftraten und den Kampf gegen den Chruschtschowrevisionismus offensiv führten. In ihren Erklärungen wiesen sie permanent darauf hin, daß der Kampf gegen den Imperialismus erfolglos wäre, wenn der moderne Revisionismus nicht gleichzeitig und mit der gleichen Entschlossenheit bekämpft würde. Dieser Kampf der Partei der Arbeit Albaniens, der Kommunistischen Partei Chinas und aller neuen marxistisch-leninistischen Parteien führte zur vollständigen Entlarvung des Renegaten Nikita Chruschtschow , zu seinem unumgänglichen Sturz.

Während Chruschtschow die Generallinie des modernen Revisionismus ausarbeitete, gingen seine Diadochen zur Praxis über. Ihre aggressive, imperialistische und faschistische Innen- und Außenpolitik bedurfte einer ideologischen Absicherung: Sie veröffentlichten in der Sowjetpresse eine Reihe demagogischer Artikel, ließen Broschüren anfertigen und einen Film herstellen, die die historische Rolle Stalins während des großen patriotischen Krieges mit einbezogen. Sie wußten, daß Stalin im Bewußtsein der Sowjetmenschen nicht auszulöschen war. Deswegen nützten sie demagogisch die öffentliche Meinung in der Sowjetunion für ihre korrupte Politik. Mit der angeblichen „Rehabilitierung Stalins“ streuen sie dem sowjetischen Volk Sand in die Augen, um dessen Widerstand gegen ihre Clique zu lähmen.

Die Aktivitäten der liberalen Extremisten in der Sowjetunion und in den revisionistischen Ländern, sowie die Reaktion der Welt auf die Ereignisse in Ungarn und Polen ließen sie keinen Augenblick bei der Installierung des revisionistischen Kapitals zögern. Der bewaffnete Überfall auf die Tschechoslowakei, die Provokationen gegen die Volksrepublik China, die Drohungen gegen die Volksrepublik Albanien und andere unabhängige Länder bewiesen, daß sie ihre verbrecherische Politik der Unterdrückung der Unabhängigkeit anderer Völker fortsetzen.

Die Sowjetunion ist heute zusammen mit den USA das Zentrum der Konterrevolution, sie ist ein sozialimperialistischer Staat, der eng mit den USA zusammenarbeitet. Die angebliche Rückkehr zur Politik Stalins ist gemeinste Heuchelei und kann nur apolitische,sentimentale, naive Menschen täuschen.

Josef Wissarionowitsch Stalin hat während seines revolutionären Lebens die Leninsche Lehre über den Aufbau der Partei in der Periode des Übergangs von Kapitalismus zum Sozialismus mutig verteidig und weiterentwickelt und die praktischen Wege für die sozialistische Industrialisierung, die Kollektivierung der Landwirtschaft, die Erhöhung der Verteidigungskraft und die Entfaltung der sozialistischen Kultur, Wissenschaft und Technik in der Sowjetunion bestimmt. Die Kommunisten und die Völker der Welt haben nicht vergessen, daß Stalin den Kommunismus und den proletarischen Internationalismus mit Würde verteidigt hat, daß er sich stets für die Ehre und die Autorität der Sowjetunion, ihrer kommunistischen Partei und des Sowjetvolkes eingesetzt hat. Auch in schwierigen Situationen blieb er unerschütterlich in seinem Kampf gegen die Imperialisten und die Klassenfeinde. Durch eine solche Politik unter Stalins Führung wurde die Sowjetunion für die Aggressionspläne des Imperialismus unüberwindlich und zum machtvollen Bollwerk des Sozialismus und der Weltrevolution, zur Verteidigerin und Unterstützerin aller unterdrückten Völker der Welt, zur Stütze ihrer Befreiungskämpfe

Die Meinungen über Stalin und sein Werk sind widersprüchlich, so widersprüchlich, wie die Interessen der verschiedenen im Kampf gegeneinanderstehenden Klassen und gesellschaftlichen Systeme, wie die Auseinandersetzungen zwischen dem Marxismus-Leninismus und dem modernen Revisionismus in all seinen Schattierungen, wie die zwischen der Revolution und der Reaktion. Die Stalinfrage ist eine Frage der politischen Linie und damit eine grundsätzliche Frage.

Georgi Dimitroff schrieb 1939 in einem Artikel zu Ehren Stalins: „Für einen proletarischen Revolutionär gibt es keine größere Ehre , als ein echter Leninist, ein echter Stalinist zu sein, Lenin und Stalin bis zum Ende treu zu folgen. Und es gibt kein größeres Glück für einen Kommunisten, als unter der Führung des Großen Stalin für den Triumph der gerechten Sache des internationalen Proletariats zu kämpfen.

Nicht jedem ist es gegeben, ein Stalinist zu sein. Der Ehrenname Leninist und Stalinist muß durch bolschewistische Standhaftigkeit im Kampf, durch bedingungslose Treue für die Sache der Arbeiterklasse verdient werden.“

Lenin sagte: „Die Arbeiterklasse, die in der ganzen Welt einen schweren und hartnäckigen Kampf für die volle Befreiung führt, braucht Autoritäten.“ DieArbeiterbewegung wird stets geniale Persönlichkeiten hervorbringen, die fähig sind, die Massen im Kampf zu führen. So wie heute an die Spitze der revolutionären Bewegung mit Mao Tsetung ein Mann getreten ist, dessen Name in der ganzen Welt mit stürmischer Verehrung genannt wird, genauso betraf dies früher Stalin. Man kann nicht für Marx und Engels, für Lenin und Mao Tsetung, aber gegen Stalin sein.

Die Widersprüche zwischen der Sowjetführung und den anderen revisionistischen Gruppen haben sich außerordentlich verschärft, die dominierende Rolle der Chruschtschowschen Clique im revisionistischen Lager wird von Tag zu Tag schwächer und brüchiger und die sowjetischen Quislinge sind mit dem Täuschungsmanöver der angeblichen Rückkehr zu Stalin durchaus nicht einverstanden, weil sie gerade unter den Bedingungen der „Entstalinisierung“ an die Macht kamen. Aus diesem Grund werden sich die Spaltungen der einzelnen Führungscliquen und Parteien hinsichtlich ihres Verhältnisses zur Sowjetunion vertiefen und es wird zwischen ihnen zu heftigen Zusammenstößen, zu bewaffneten Auseinandersetzungen kommen.

In wenigen Jahren entstanden zahlreiche neue marxistisch-leninistische Parteien und Organisationen. Das ist ein schwerer Schlag für die revisionistischen Renegaten. Es ist die Aufgabe aller Marxisten-Leninisten, die pseudorevolutionäre Phraseologie der sowjetischen Agenturen schonungslos zu enthüllen, die Verschärfung der Widersprüche im Schoße der Revisionisten auszunützen und den Kampf gegen alle revisionistischen Renegaten bis zu deren Ende zu führen. Der Einfluß der Ideen des Sozialismus, der Ideen der Revolution wird immer mehr zum entscheidenden Faktor für das Schicksal der Menschheit

Die Arbeit der marxistisch-leninistischen Partei muß sich durch revolutionärem Geist, durch unbeugsame Entschlossenheit im Kampf für die Realisierung des Ziels und für die Überwindung der Schwierigkeiten, durch ihren Haß gegen die Klassenfeinde, durch das große Vertrauen in den Sieg und durch ihre unerschütterliche Treue zum Marxismus-Leninismus ausweisen. Sie muß Seite an Seite mit der kommunistischen Weltbewegung, im gemeinsamen Kampf gegen den Faschismus und für den Aufbau des Sozialismus und Kommunismus für den Frieden und die Völker-freiheit stehen. Es ist Aufgabe der marxistisch-leninistischen Partei, die Tätigkeit der modernen Revisionisten als die größte Gefahr für die internationale kommunistische Bewegung öffentlich zu enthüllen. Es gibt keine Macht der Welt, die den Vormarsch und den vollständigen Sieg des Marxismus-Leninismus aufhalten kann. Die Ideen des Großen Oktober, der Marxismus-Leninismus, die Maotsetungideen und die Große Proletarische Kulturrevolution in China sind das Banner der marxistisch-leninistischen Parteien in der ganzen Welt und führen sie zum Sieg.

Josef Wissarionowitsch Stalin bleibt unvergessen. Er lebt weiter in der immer stärker werdenden Bewegung, in dem Kampf, der das Gesicht der Erde verändert.

– f –
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