Januarkommunique

Beispielbild: Von Syrien abgeschossenes israelisches Kampfflugzeug 2018. Das Bild ist kein Bestandteil des vorliegenden Artikels des ROTEN MORGEN.

ROTER MORGEN, 4. Jg., Januar/Februar 1970

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Palästinafront

Wie ein Sprecher des Kommandos des palästinensischen bewaffneten Kampfes am 1. Februar bekanntgab, verwickelten palästinensische Guerillas verschiedener nationalistischer Organisationen die israelischen Aggressoren im letzten Monat bei 500 Gelegenheiten in Kämpfe und brachten dem Feind schwere Verluste bei.

Der Sprecher berichtete, die palästinensischen Guerillas hätten während dieser Zeitspanne 110 Angehörige der israelischen Aggressortruppen getötet, 524 weitere verwundet und einen gefangengenommen.

Drei israelische Flugzeuge wurden von palästinensischen Guerillas abgeschossen. Acht feindliche Panzer, 39 Raupenfahrzeuge und 108 weitere Fahrzeuge sowie zwei Landungsboote wurden zerstört.

Außerdem zerstörten oder beschädigten die palästinensischen Guerillas sechs israelische Militärhauptquartiere, 51 Festungen und Lager, 22 Beobachtungsposten, 4 Raketenbasen, 4 Munitionslager, 30 Maschinendepots, 23 Geschütz- und Maschinengewehrstellungen, neun Brücken, eine Pottaschefabrik und eine Anzahl anderer militärischer und wirtschaftlicher Einrichtungen.

Der Meldung des Sprechers zufolge erstreckten sich die Guerilla-Operationen im letzten Monat über das gesamte besetzte palästinensische Gebiet. Von den 500 Angriffen auf die israelischen Aggressoren fanden 34 in den besetzten Golanhöhen, 17 in Obergaliläa, 338 im Jordantal, 18 am Westufer des Jordan, 36 im Süden des Toten Meeres, 52 im Gazastreifen und 5 in anderen Gebieten statt.

Am 20. Januar bereiteten palästinensische Guerilla zusammen mit jordanischen Truppen 800 israelischen Aggressoren eine Niederlage, die, unterstützt von Flugzeugen und Panzern, in das jordanische Gebiet Ghor Al Safi eindrangen. Die Eindringlinge erlitten schwere Verluste.

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