USA-GIFTGAS in Mannheim und Westdeutschland

Giftgas: Das Bild ist kein Bestandteil des vorliegenden Artikels des ROTEN MORGEN.

ROTER MORGEN, 3. Jg., September 1969

Die von der KPD/ML Mannheim geforderte Aktionseinheit für die totale Vernichtung des im Mannheimer Trinkwasserschutzgebietes sowie im übrigen westdeutschen Raum gelagerten US-Nerven- und Giftgases wurde von den Vertretern der revisionistischen Renegatenclique abgelehnt!

MANNHEIM. Zur Bildung eines „Bürgerkomitees gegen Giftgas“ hatten die beiden revisionistischen ADF (DKP) – Bundestagskandidaten aufgerufen. Erschienen waren alle von revisionistischen Spaltern der KPD gesteuerten Organisationen und Parteien wie DKP, ADF, DL, DFU, VVN, SDAJ, die in Zusammenarbeit mit der faschistischen Unabhängigen Arbeiterpartei (UAP) das allgemeine Unbehagen und die Empörung der Mannheimer und westdeutschen Bevölkerung der Mannheimer und westdeutschen Bevölkerung über das illegale, verbrecherische Lagern von chemischen Massenvernichtungsgiften durch die US-Imperialisten auf westdeutschen Boden auszunutzen versuchen, um so mit den Stimmen der Arbeiterklasse in den bürgerlich-kapitalistischen Bundestag zu gelangen. Der Altrevisionist, bürgerlich-parlamentarische Funktionär und Stadtrat A. Locherer, der die Versammlung leitete, polemisierte schmähend gegen die nicht eingeladenen revolutionären Vertreter der KPD/ML: „Wo sind sie denn, die Revolutionäre, die ständig das Wort ‚Revolution‘ im Munde führen? Wo sind sie denn, wenn es darauf ankommt?“ Als bei diesen Worten eine starke Vertretung der Mannheimer Kommunistischen Partei Deutschlands/Marxisten-Leninisten mit erhobenen Fäusten den Saal betrat, blieb dem revisionistischen Renegaten das Wort im Halse stecken. Alle revisionistischen und auch der faschistischen UAP-Vertreter wollten vorerst nicht die Bevölkerung zur direkten Aktion führen, sondern die Giftgaslagerung durch Flugblatt-Aktionen für die Parlamentswahlen nutzbar machen.

Als der Sprecher der revolutionären KPD/ML die DKP, die Mitglieder der revisionistischen KP und die anwesenden ‚Marxisten‘ zur aktiven Aktionseinheit in Form einer militanten Demonstration gegen die US-Imperialisten und deren Bonner Lakaien forderte, lehnten die Revisionisten mit fadenscheinigen Gründen ab. Sie schwätzten von ‚langwieriger Vorbereitung‘ der DKP, die sich‚ von außen keine Demonstration aufzwingen lassen‘ etc.

Die revolutionären Genossen der KPD/ML ließen sich jedoch nicht beirren und führten am nächsten Morgen (9. August) zusammen mit revolutionären Einzelkämpfern eine vielbeachtete und von der Bevölkerung positiv aufgenommene Plakatdemonstration durch die Mannheimer Innenstadt durch.

Die Forderungen und Losungen, die in kollektiver Arbeit erstellt wurden, lauteten:

„Vorsicht! USA-Giftgas!“ – „Weil der Mannheimer DGB-Vorstand schweigt, müssen wir handeln!“ – „Dem Volke dienen!“ Mao Tsetung“ – „Giftgas bedroht alle – Protest!“ „Mannheimer! Fordert die totale Vernichtung des Giftgases!“

In der belebten Innenstadt diskutierten die Demonstranten stundenlang mit den Passanten und verurteilten aufs schärfste die Machenschaften der US-Imperialisten und ihrer westdeutschen Handlanger. Sie erklärten geduldig die Weisung des Vorsitzenden Mao Tsetung: ‚Dem Volke dienen!‘

Es ist typisch für die revisionistische Clique, daß sie hinterher der Presse und dem westdeutschen Fernsehen gegenüber diese gelungene Aktion, die sie vorher abgelehnt hatten, als die ihre ausgaben!

KPD/ML Mannheim

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