Selbst mit dem Teufel

Australischer Aussenminister Gorden Freeth. Das Bild ist kein Bestandteil des vorliegenden Artikels des ROTEN MORGEN.

ROTER MORGEN, 3. Jg., September 1969

Kurz nachdem der australische Außenminister Gorden Freeth in einer außenpolitischen Grundsatzerklärung wissen ließ, daß die australische Regierung sehr an dem von den Sowjetrevisionisten vorgeschlagenen sogenannten kollektiven Sicherheitssystem der asiatischen Länder zur Einkreisung Chinas interessiert sei, gab die Sowjet-Botschaft in Canberra eine Pressekonferenz, auf der man sich in Lob für die australischen Imperialisten „wir begrüßen den zunehmenden Realismus und die Unabhängigkeit der australischen Außenpolitik …“ fast überschlug.

In der von der Sowjetbotschaft herausgegebenen Erklärung heißt es wörtlich: „Wir teilen die Besorgnisse von Außenminister Freeth über die abenteuerliche Politik der Führer in Peking. Die territorialen Ansprüche der Machthaber in Peking an ihre Nachbarländer und ihre chauvinistische Ausrichtung des chinesischen Volkes zum Haß gegen andere Nationen, zeigen ihre weitgehenden Absichten …“

Was interessiert es die neuen Zaren im Kreml, daß die australischen Reaktionäre direkte Verbündete der US-Imperialisten sind, daß ihre Truppen genau wie die amerikanischen GI’s mordend in Vietnam einfielen. In ihrem Haß gegen das sozialistische China sind sie bereit, sich selbst mit dem Teufel zu verbünden, wie sie es mit dem Tschiang-kaischeck-Banditen auf Taiwan bereits tun. Es ist absolut sicher, daß früher oder später das sowjetische Volk sie selbst zum Teufel jagen wird, daß sie so enden werden wie Hitler und seine Kumpane, auf deren Spuren sie wandeln.

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